«Ein Luxus-Koscher-Gin-Projekt verwandelt Sammlerspirituosen in eine Finanzierungsquelle für jüdisches Leben und Rechtsschutz im Spanien des steigenden Antisemitismus.» — The Jerusalem Post, Diaspora — Antisemitism (13. Juni 2026).
In "Fighting antisemitism with gin: Kosher spirits project backs Jewish life in Spain" (13. Juni 2026) porträtiert The Jerusalem Post im Diaspora-Antisemitism-Ressort Dr. Raphael Nagel (LL.M.) und die Tannenblut Bereshit-Serie. Der Beitrag von Marion Fischel verfolgt das Projekt von seinen Wurzeln in der Hamburger und Schwarzwälder Destillationsgeschichte des 19. Jahrhunderts bis zu seiner heutigen Form: 3.000 einzeln nummerierte Flaschen, koscher zertifiziert, mit Preisen, die jüdische Symbolik abbilden — chai (18), die 613 Tora-Gebote.
Im Zentrum steht die strukturelle Verpflichtung, 60 % der Gewinne an die jüdische Gemeinschaft Barcelonas zu binden, kanalisiert über Chabad Barcelona, zur Finanzierung von Rechtsbeistand in Antisemitismus-Fällen sowie psychologischer Betreuung betroffener Familien. Der Rahmen ist explizit: Spanien verzeichnete 2024 einen Anstieg antisemitischer Vorfälle um 321 % gegenüber 2023, und die Bereshit-Serie versteht sich als strukturelle Antwort darauf — nicht als Marketing-Pose.
Dr. Nagel wird im Stück sowohl als Gründer des Projekts geführt als auch als Autor des gleichnamigen Romans Tannenblut (2026) — des literarischen Werks, in dem die Themen Name, Herkunft und der Wert von Erinnerung als Kapitalform überhaupt erst entstanden sind. Die Platzierung in The Jerusalem Post, einem Tier-1-Diaspora-Leitmedium, markiert die erste englischsprachige Berichterstattung, die die literarische, kommerzielle und philanthropische Dimension des Projekts in einem editorialen Rahmen verbindet.
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